Montag, 13. Juli 2009

So viele Deutsche

Da hier immer so viel passiert und ich immer die Anderen fragen musste, was nochmal an welchem Tag war hab ich jetzt angefangen mir ein paar Sachen aufzuschreiben. Das hilft sehr gut und ich spar ne Menge Zeit und Nerven. Allerdings fühl ich mich ein bisschen alt!! ;-)

Montag ist der nächste Mitbewohner ausgezogen. Obwohl Andra hier nur Urlaub gemacht hat gab es bisher nur zwei Wochen, in denen sie nicht hier war. Da ist sie mir narürlich auch sehr ans Herz gewachsen. War also wieder sehr traurig, aber das ist halt das schwere Los hier :-)
Also ich nach Arbeit und Gym nach Hause kam war aber schon der nächste Besuch da. Jos Cousin und seine Freundin sind für ein paar Tage vorbei gekommen, weil er in Alaska auf nen Eisbrecher arbeiten geht und da die Gelegenheit genutzt hat sich ein bisschen Boston anzugucken. Also gings dann noch in ne Bar um sich ein bisschen kennenzulernen. Ist ein echt netter Kerl und natürlich ist es wieder schön Besuch zu haben.

Ein ganz ruhiger Tag. Arbeit und Klettern. Das wars dann auch schon. Da lohnt es nicht mehr zu schreiben :-)

Für Mittwoch hatten wir uns überlegt ins Kino zu gehen und uns den neuen Ice Age in 3D anzugucken. Also haben wir uns alle bescheuerte Brillen angezogen und uns einen total lustigen Film angeguckt. Und hier auch ein Lob an die deutschen Synchronisatoren für die Ice Age Filme. Die Stimmen sind echt fast genau so wie die der Amis. Nach dem Film dann schnell die Brillen entsorgt (Alle? Nicht ganz! Jo hat seine behalten und sieht zuhause jetzt aus wie ne Junge ausgabe der Blues Brothers :-)) und ab zum Essen. Wir haben uns überlegt, mit Johan und Marion (der Besuch von Jo) nen echten Burger essen zu gehen. Daher haben wir uns ins White Horse aufgemacht. Zufällig war grad Trivia und wir haben fleissig mitgeraten. Das war doppelt schwer, da die Fragen echt schwer zu verstehen waren. Ausserdem gings meistens um Sachen, die doch keiner weiß! Von welcher Firma das Spielzeug der Apollo Astronauten war, mit dem die für die Schwerelosigkeit geübt haben!! Und jetzt sagt nicht, ihr hättet das gewusst! :-)
Danach sind wir noch ins Corner Pub um ein Bierchen zu trinken und dann gings auch wieder heim.

Am Donnerstag hab ich dann einen kleinen durchbruch in meinem neuen Diamantenprojekt geschafft. Bin auch ein wenig stolz! :-)
Ausserdem haben wir bei der Arbeit endlich mal ein bisschen Bilder getauscht. Obwohl die Bilder von Tuna und Ingo noch fehlen hab ich jetzt etwas über 5000 Bilder von meiner Zeit hier :-) Die zu sortieren wird ein riesen Spaß!
Sebastian hat seine BU ID bekommen und da mussten wir ihm natürlich das Gym zeigen. Also haben wir etwas mehr Zeit dort verbracht.
Als wir nach Hause kamen haben wir uns dann noch dazu entschieden ne Runde zu pokern. Hat ne Menge Spaß gemacht und ich denke, dass wird jetzt ne regelmäßige Sache hier in Cypress :-) Aber das nächste Mal werden wir auch um echtes Geld spielen. Da ist man nicht mehr so risikofreudig und das ganze wird interessanter!!

Morgens schnell ne Runde Daumen gedrückt und schon wieder ist Wochenende :-)
Der deutsche Alex hatte Besuch und hatte uns so nach Camebridge in ne Bar eingeladen. Leider mussten wir trotzdem selber zahlen :-(
Wir wollten eigentlich erst ins BU Pub, was jedoch leider wegen Rohrbruchs geschlossen hatte. Also haben wir uns direkt auf den Weg in die Bar gemacht um da auch noch was zu essen. Im Burren angekommen hab ich mich erst gewundert, warum die anderen da hin gehen wollten, da die Bar nicht besonders toll aussah. Alles etwas oll und auch nichts spezielles. Später hat sich das ganze aber von selbst erklärt. Die Party war echt der Knaller. Super viele Leute und gute Stimmung. Und wir haben auch noch die Bierkönigen aus dem BU Pub kennengelern und erhoffen uns jetzt natürlich mehr 1$ Biermarken jeden zweiten Freitag ;-)
Ausserdem hat da noch ne abgefahrene 80-Jahre-Rock-Coverband gespielt. Also haben wir länger als geplant gefeiert und mussten also mit dem Taxi nach Hause fahren. Wir waren zu fünft hatten zusätzlich noch einen ziemlich guten, wenn auch unfairen, Deal ausgehandelt. Dazu muss ich aber noch kurz was erzählen: Die Bierkönigign war recht betrunken und wollte aus irgendweinem Grund nicht nach Hause gehen. Als sie ne halbe Stunde nachdem sie eigentlich gegangen war ülötzlich wieder da war hat sie uns ganz aufgeregt erzählt, dass sie eigentlich zu ihrem Ex-Freund gehen wollte um da zu pennen. Aber der hat sie einfach nicht reingelassen. Unverschämtheit ;-)
Also suchte sie dann noch ne Gelegenheit zum nächtigen. Sie ist also erstmal mit uns im Taxi gefahrn und dann beim Islingtoner Apartment ausgestiegen...
Zurück zum Deal: Wir haben uns darauf geeinigt, dass die aus dem Anderen Apartment und Delaram (die Bierfee) den Preis bis zu deren Apartment komplett bezahlen und Jo und ich uns den Rest teilen. So war es ein sehr günstige Taxifahrt. :-)

Da ich in der Woche nicht so viel zum schlafen gekommen bin, hab ich das erstmal nachgeholt und bin erst gegen 12:30 aufgestanden. Und für den Abend hatten wir Großes vor :-). Wir hatte vor eine German Food Party zu machen und hatten uns für 2 zum einkaufen verabredet. Also bin ich noch mit Sebastian und Andreas ne Runde laufen gegangen. Wir waren wieder am Reservoir. Und bei super Wetter macht es gleich noch mehr Spaß!
Wir sind dann also zum Stop&Shop gelaufen um die Zutaten für Reibekuchen mit Lachs und Meerrettich oder wahlweise Apfelmuß, Kassler mit Kartoffelsalat und Sauerkraut und als Nachtisch Apfelstrudel mit Vanilleeis. Dazu gabs Becks und Paulaner. Danach gings dann gemeinsam ans Kochen. Erstmal mussten die Kartoffeln geschält werden. Drei Sack Kartoffeln. Und mich wollte einfach keine ablösen :-( Da blieb mir keine andere Wahl, als mir ein Messer in die Hand zu rammen. Ich glaub die Anderen waren fast soweit, sich nicht an dem bisschen Blut im Essen zu stören, aber dann haben sie mich doch abgelöst ;-)
Also haben wir ein paar Stunden in der Küche verbracht und ein geniales Essen für zehn Personen gekocht!
Nachdem die Meisten gegen 12:30 gegangen sind, sind wir Cypressler mit Carola und Mathieu im Wohnzimmer versackt. Da Mathieu noch nen 30-Pack Bud mitgebracht hatte hat auch das Bier gereicht. Wir saßen also noch bis 6 Uhr und haben gequatscht, lustige alte Musik gehört und einfach Spaß gehabt.
Um 6 gings dann wie ein Stein ins Bett und ich hab erstmal bis 4 geschlafen. Das viele Essen und Bier musste schließlich gut verarbeitet werden :-)

Sonntag war dann erstmal aufräumen angesagt. Ging aber eigentlich alles recht fix und so lagen wir um 6 schon unten vor der Tür im Park und haben Sonne getankt, gelesen, Baseball und Frisbee gespielt. Alles total entspannt.
Abends hab ich es dann endlich mal geschafft mit dem Fabi zu telefonieren. An den Rest: Sorry, ich wollte euch nicht mehr so spät anrufen.Ich hols aber nach!!
Ich hab dann noch Wäsche gewaschen und den Rest Kartoffelsalat gegessen und war dann bereit zum entspannen.
Da wir heute (Montag) in Brüno waren (sick! aber mehr nächste Woche) wollten wir uns eigentlich noch zusammen Borat angucken. Leider haben wir keinen englischen Stream davon im Internet gefunden. Und auf deutsch wollten wir das dem Jo nicht antun. Also haben wir uns From Dusk till Dawn angeguckt. Hab ihn schon ein paar mal gesehen, aber es war wieder Saucool. Der George ist schon ne verdammt coole Sau :-)

Einen ganz lieben Gruß in die Heimat

Sonntag, 5. Juli 2009

Stripclub, Cheesecake, Independence. What a life!!

Diese Woche hatte definitiv ihre Guten, aber leider auch ihr Schlechten Seiten!!

Für Montag nach der Arbeit hatte uns Allan, der aus New York zu Besuch gekommen ist, zum Billard spielen eingeladen. Wir haben uns also um 5:30, ich wegen ein bisschen extra time etwas später, auf den Weg zu der Bar gemacht. Die Bar war echt riesig und super cool eingerichtet. Allan hatte fünf Billardtische für uns reserviert und so haben wir ne ganze Weile munter gespielt. Gut waren wir alle nicht, aber es hat trotzdem viel Spaß gemacht. Vor allem die nationalen Regeln haben für viel Gesprächsstoff gesorgt. Jeder kannte andere Regeln, sodass wir uns auf die geeinigten haben, die es uns am leichtesten gemacht haben :-)
Das ich im speziellen nicht gut gespielt hab liegt ganz klar daran, dass ich von Samstag noch genug vom Alkohol hatte und darum mein Zielwasser lieber durch Cola ersetzt hab.
Als dann gegen 8 die kleine Feier zuende war haben wir uns überlegt noch was zu bleiben und ne Runde Bowling zu spielen. Wir waren 11 Leute und haben auf zwei Bahnen gespielt. Einzig erwähnenswert ist Stephanie, eine von drei neuen n unserer Gruppe. Sie hat sagenhafte ca 140 Punkte gemacht und damit alle in den Schatten gestellt :-)

Dienstag war dann Alex letzter Arbeitstag. Das heißt, dass ich noch ne Menge zu lernen hatte um all seine Aufgaben zu übernehmen. Also wieder viele winzige Diamanten durch die Gegend gepustet und nichts erreicht. Jetzt sollte ich in der Lage sein, das Projekt alleine weiter zu machen und, genau wie Alex, keinen Erfolg zu haben :-)
Nach der Arbeit ging es dann dran Alex einen seiner letzten Wünsche zu erfüllen. Also gings nach der Arbeit nach Chinatown in einen Stripclub. Die Erwartungen waren nicht allzu hoch, da das ganze keinen Eitritt kostete. Wir hatten nur einen Drink minimum. Entsprechend waren auch die Damen. Die Kundschaft war auch etwas merkwürdig. Alte Typen, die nach der Arbeit noch etwas zu sehen kriegen wollten. Leider waren die etwas schräg drauf, sodass sie immer bei den richtig üblen Exemplaren Geld nach vorne geworfen haben um sie dazu zu bewegen etwas mehr zu zeigen. Disgusting!!! Als dann die wartenden Damen etwas aufdringlicher wurden und uns Lapdances andrehen wollten haben wir uns dann auch verabschiedet. Bleibt nur zu sagen, dass ich das Thema damit Stripclub damit abgehakt hab. Puh! Da kriegen mich keine zehn Pferde mehr hin.
Zuhause dann noch schnell gebloggt und dann ins Bettchen.

Ich war bisher in der Woche nicht viel zum schlafen gekommen, was sich noch rechen sollte. Am Mitwoch gings dann nach der Arbeit ins Kino. Wir wollten Public Enemies sehen. Der Film war trotz der Schauspieler nicht überragend. Nicht schlecht, aber auch nicht der Wahnsinn.
Nach dem Kino gings dann noch in ne Bar, da es ja Alex letzter Abend war. Daher sind wir dann noch etwas quatschen und Bier trinken gegangen und waren gegen 2 zuhause. Ich hab dann noch bis drei oder so mit Alex gelabert und bn dann totmüde ins Bett

5:30: Aufstehen. Ich hatte Alex versprochen, ihm mit seinem Gepäck zu helfen und ihn zur Bushaltestelle zu bringen. Kurz nach 6 haben wir uns dann also vollgepackt auf den Weg gemacht.
Alex ist echt ein super Freund geworden, auch wenn ich ihn ja nur drei Monate kannte. Es war echt hart, dass er schon gehen musste. Wir hatten ne Menge Spaß zusammen. Als wir dann zum Bus kamen haben wir uns verabschiedet. Er hat eigentlich nur gesagt: "I'm not gonna cry!!!!!"
I will miss him!!
Es war 7 und ich hab mich auf zur Arbeit gemacht. War schon lustig, 1,5 Stunden alleine bei der Arbeit zu sein. Erst hat der Kaffee auchnoch gewirkt und ich konnte einige Sachen für mein neues Projekt versuchen. Leider hat nix geklappt. Das ist aber nicht meine Schuld. Alex hat alle Wafer mit der Zeit zerbrchen, sodass ich nur noch Bruchstücke zum Basteln hab...
Da ich schon sooo früh da war hat mein Chef mir erlaubt früher zu gehen. War auch nötig, da ich echt tierisch müde war. Ich bin sogar kurz im Restroom eingeschlafen :-) Wegen einiger Sachen, die ich zu erledigen hatte bin ich dann leider erst gegen 5 aufgebrochen. Zuhause angekommen hab ich mich dann ans umziehen gemacht. Es gibt hier die Regel, dass die, die schon länger da sind, ein Recht auf die besten Zimmer haben. Daher bin ich in Alex Zimmer gezogen, Andreas hat mein Zimmer genommen und Carl (der neue Sebastian) hat das kleinste Zimmer bekommen. Nichtsdestotrotz ist er glaub ich echt froh endlich ein Zimmer zu haben. Ich hab mir mein neues Zimmer jetzt auch mal richtig eingerichtet. Mit Fotos aufhängen und so. Ausserdem kam zum ersten mal ein bisschen das Gefühl auf, dass es zuhause doch auch ganz schön ist :-(
Ist aber schon wieder vorbei :-)
Mein neues Zimmer ist jetzt echt cool. An die Damen unter den Leserinnen: Ich hab nen begehbaren Kleiderschrank ;-)
Danach war dann aber echt Feierabend für mich!!

Freitag war dann ja Feiertag hier :-) Die Amis haben die schöne Regel, dass sie jedes Jahr die gleiche Anzahl an freien Tagen haben. Daher gibts einen extra Tag, wenn ein Feiertag aufs Wochenende fällt.
Nach dem Ausschlafen bin ich dann mit Andreas laufen gegangen. Da ich es die ganze Woche nicht ins Gym geschafft hatte, hatte ich ein extremes Bewegungsbedürfnis. Geht schnell, dass man sich einfach nur noch ekelhaft fühlt. Also los und ne Stunde rennen. Hat mega gut getan!!
Danach gings dann ab in die Mall. Carl und Andreas brauchten neue Sportschuhe. Da bin ich doch gern mitgegangen :-)
Für mich gabs aber diesmal nicht so viel. Natürlich gings nicht ganz ohne und ich hab 2 Calvin Klein Jeans für zusammen 45$ gefunden. Da wusste ich allerdings noch nicht, dass ich kein BAföG bekommen würde. Das waren also wohl erstmal die letzten Klamotten :-(
Als wir uns schon fast wieder auf den Weg machen wollten haben wir dann noch nach nem Platz zum essen gesucht. Und da kam uns die Cheesecake Factory gerade recht. Ich hatte schon den ganzen Tag Lust auf Käsekuchen. Das passte natürlich. Hier mal einen riesen Dank an Katja. Ohne dich wären wir da wahrscheinlich nicht rein. Aber da du mir da so von vergeschwärmt hast... :-) Hat sich auf jeden Fall mehr als gelohnt. Ich hatte nen Tons of Fun Burger. Und es war ne Menge Spaß!! ne riesige Menge. Ich war der einzige, der seine Portion geschafft hat. Aber leider war kein Platz mehr für den Weltbekannten Käsekuchen. Also hab ich mir noch ein Stück geholt und es mit nach Hause genommen. Awesome!!!!!
Da wir erst so gegen 12 zurück waren haben wir es leider verpasst noch mit Andrea und ihren Spanierinnen raus zu gehen. Wir haben erst am nächsten Morgen erfahren, dass es eigentlich ihre Abschiedsparty sein sollte, da sie am Montag zurück nach Spanien muss. Da hatten wir natürlich ein mordsmäßig schlechtes Gewissen... Aber Samstag hatten wir noch Zeit etwas ihr zu feiern.

Samstag Morgen haben wir uns dann auf zum Charles River gemacht. In der Esplanada war ein Konzert der Boston Pops und Neil Diamond. Und abends gabs dann ein riesiges Feuerwerk. Wir haben uns also bei strahlendem Sonnenschein auf die Wiese gesetzt und uns einen schönen Tag gemacht. Viel Sonne getankt, Solo und Burro gespielt und ein paar Bierchen getrunken. Wir hatten uns extra Cancoolers gekauft, um den Budweiser Schriftzug zu verdecken und keinen Ärger zu bekommen.
Als dann die Hymne gespielt wurde spielte alle etwas verrückt. Alle standen und die meisten sangen mit. Wir waren in Flaggen und USA Tshirts gehüllt und haben das ganze genossen. Danach dann noch etwas gequatscht und auf den großen Moment gewartet. Um 10:30 gings dann los. Ein riesiges Feuerwerk. Hat so ca 25 Minuten gedauert.
Danach war dann der Heimweg angesagt. Da alle sich gleichzeitig auf den Weg mgemacht haben, haben wir dann entschieden, noch ein Bierchen in ner Bar zu haben. Da haben wir (Carola, Andreas und Sebastian) dann noch etwas Trivial Pursuit gespielt. Bis auf die Sportfragen wars echt schwer etwas zu Sachen, die in den USA vor 30 Jahren passiert sind, zu sagen :-) Hat aber trotzdem Spaß gemacht :-) Kamen auch einige lustige Antworten bei rum (How is a young swan called? Ugly Duck!)

Am Sonntag war dann nur noch Wäsche machen, laufen gehen (ein paar Runden um das Reservoir. Ein total schönes Eckschen garnicht weit von unserem Apartment), etwas einkaufen und mit den Islingtoner deutschen in den Park gehen angesagt.
Etwas überraschend hat dann Andrea vorgeschlagen als kleinen Abschied zusammen in die Cheesecake Factory zu gehen. Da waren natürlich alle dabei :-)
Also haben wir nochmal einen echt coolen Abend mit allen ausser Tuna gehabt. Er war natürlich mal wieder ewig spät dran und hat sich dann entschieden garnicht mehr zu kommen.
Spaß hatten wir aber auch ohne ihn :-)

Das war dann auch schon wieder eine Woche. Bis demnächst

Dienstag, 30. Juni 2009

And the Referee blows his whistle...



Es ist Halbzeit. Und Amerika liegt klar in Führung. Da kann man nur hoffen, dass es nicht wie das Finale des Confedcups ausgeht ;-)
Ich kann e garnicht richtig glauben. Jetzt bin ich schon drei Monate hier. Three amazing months. So viel erlebt und so viele neue Leute kennen gelernt. Es war echt die beste Entscheidung überhaupt, dass ganze in Angriff zu nehmen. Aber noch ist das Ende fern und ich werd so weiter machen wie bisher und ne geile Zeit haben!!
Leider hab ich diese Woche im Prinzip keine Fotos gemacht und das den Anderen überlassen. Da das austauschen noch nicht so richtig geklappt hat werd ich die bei Zeiten nachreichen :-)

Also diese Woche fing wie immer am Montag an. Allerdings war ich irgendwie nicht so ganz auf der Höhe, sodass ich nicht viel gemacht hab und mich früh hingehauen hab.

Dienstag Abend bin ich noch mit Dove, Alex und Jo ins Matt Murphys gegangen um ein paar Bierchen zu trinken. Da am Wochenende Alex Goodbye Party steigen sollte haben wir auch noch ein bisschen geplant und ansonsten einen lustigen Abend gehabt. Mit Dove zu reden, ist immer eine große Freude, weil dessen französischer Akzent dermaßen krass ist, dass man immer seine Gesten mitbachten muss um ihm folgen zu können :-) Wir waren also noch so bis 1 unterwegs und haben uns dann auf den Heimweg gemacht.

Am Mittwoch habe ich dann erfahren, dass ich bei der Arbeit auch Alex anderes Projekt weitermachen darf. Dabei geht es darum, 50 Mikrometer kleine Diamanten, mittels Vakuum und ner, sehr empfindlichen, Schablone geregelt anzuordnen und sie dann auf einen Schleifkopf zu übertragen. Ist auch wieder so ein gefummel und es funktioniert mal so garnichts!!! Also hab ich jetzt neben der Arbeit, die ich bisher hatte noch die Arbeit eines zweiten Praktikanten zu erledigen. Das heisst, ich kann leider nicht mehr immer Online sein um mit allen zu quatschen. Also nicht böse sein, wenn ich mal nicht antworte. Dann bin ich grad in wichtiger Mission an irgendeiner Maschine :-) Und das wird wohl auch erstmal so bleiben, da kein Ersatz für Alex vorgesehen ist... Naja, da fällt das Praktikumsbericht schreiben nachher auf jeden Fall einfacher!
Nach der Arbeit noch ws geklettert und das wars dann auch.

Am Donnerstag hatte ich dann den Nachmittag frei, da ich die schöne Aufgabe bekommen hatte, den neuen Intern (Ersatz für Alex, auch wenn er nichts mit seinen Aufgaben zu tun hat) vom Flughafen abzuholen. Im Gegensatz zum letzten Mal, als ich Andreas um 10 Uhr abends an einem Freitag abgeholt hab, war es diesmal mit 2:30 echt optimal.
Wegen der Sicherheitskontrollen kam Sebastian (ja, noch einer. Und leider sind alle Versuche für ihn, um es einfacher zu machen, die Namen Carl oder Mario zu verbreiten fehlgeschlagen) ca ne Stunde zu spät, aber zum Glück war Andreas dabei und so wars nicht so langweilig.
Abends haben wir dann noch ein bisschen Sqash gespielt und mit Sebastian ein paar deutsche Bier, die er mitgebracht hat, getrunken und ihn willkommen geheißen. Da Alex noch ne Wohe da ist muss er vorerst mit der Couch im Wohnzimmer vorlieb nehmen, aber die hat mir ja neulich auch gute Dienste erwiesen.

Freitag Mittag war dann Alex Goodbye-Lunch. Also sind wir mit allen Chefs und Interns essen genagen. Es gab natürlich wieder Burger und nette Reden. Diesmal waren die auch teilweise gut vorbereitet und so auch etwas länger ung lustiger.
Abends haben wir uns dann noch überlegt zusammen zu kochen. Also hat Tuna uns gesagt, was wir kaufen sollen und wollte dann nach in unser Apartment kommen um zu kochen. Da er sich vor kurzem von seiner FReundin getrennt hat ist er leider im Moment sehr wechselhaft und so hat er dann als wir grad mit den Sachen aus dem Supermarkt kamen abgesagt. Also blieb uns keine andere Wahl als uns selbst zu überlegen wie man die Sachen wohl mischen kann. Ob es so geplant war oder nicht: Es sind dann Spagethi Carbonara geworden, die echt super waren. Allerdings war das ganze mit gut über 2 kg etwas zu viel für sechs leute, sodass wir leider etwas verkommen lassen mussten. Ich hab leider auch meinen Ruf als Maschine verloren, da ich bisher immer alles aufgegessen habe und meistens auch noch die Reste von allen Anderen :-)
Danach gings dann so gegen 12 ins Bett, da wir für Samstag einiges vorhatten!!

Samstag Morgen gings dann um 5:30 aus den Federn. Yeahhh! Es ging in den Sixflags Park in Springfiend. Das ist ca 1,5 Stunden entfernt. Also gings erstmal zum Flughafen um mal wieder Autos zu mieten. Da der neue Sebatian auch 25 ist war er als zweiter Fahrer auserkoren. Wir waren insgesamt 12 Leute uns so stand nem genialen Tag nichts mehr im Weg. Gegen 9:30 sind wir dann angekommen und konnten gleich als der Park aufgemacht hat rein. Obwohl Thunderstorms angesagt waren hatten wir fast den ganzen Tag super Wetter. Als erstes haben wir uns, weil die Schlange noch recht kurz war, zur Hauptattraktion aufgemacht. Bizarro, Bizarro, Bizarro :-) Ne riegige Achterbahn mit Höchstgeschwindigkeiten von ca 72 mph. Der Wahnsinn!! Und ich hab Festgestellt, dass Achtebahnen noch viel lustiger sind, wenn man die Arme hochschmeisst und Schreit :-) Yiehaa!! Aber, im Gegensatz zu den Parks die ich bisher so kannte, hat der Sixflags ne ganze reihe suoer cooler Sachen. Also haben wir uns so ziemlich überall runter gestürzt, hingen überkopf, wurden klatschnass und haben auf ner uralten Achterbahn unser Leben riskiert :-) Ihr müsst euch mal ein paar Videos im Internet angucken. Der Park ist der Hammer. Zwischendurch kam dann Patricia mit den Worten "I need you to win a Monkey" zu mir. Sie hatte ein Basketballspiel gesehen, wo man für 5$ einen Wurf aus ca 6 Metern hatte. Wenn man traf gabs einen riesigen Affen zu gewinnen. Da war der Druck natürlich groß, aber ich hab mich, von Katapult etwas benommen, doch rangewagt. Und wie sich das gehört: zwei mal gedribbelt, ein Wurf, Bam. Kurz cool stehen geblieben und dann feiern lassen ;-) Jetzt sitzt hier in Boston ein Affe mit dem Namen Stephan rum :-)
Da der Park so genial war sind wir etwas länger geblieben als geplan und haben uns gegen 7:15 Uhr wieder auf den Heimweg gemacht. Leider war deshalb auch keine Zeit mehr für die Basketball Hall of Fame. Aber das werd ich auf jeden Fall noch nachholen. Denn in den Park kann man auch zwei mal fahren. Sonst ist in der Gegend nämlich nicht mehr so viel.
Wieder in Boston (unterwegs hatten wir das einzige mal an dem Tag schlechtes Wetter mit teilweise sintflutarigen Regenfällen) haben wir dann kurz die Anderen zuhause abgesetzt, damit die schnell zu Alex Abschiedsparty gehen konnten und sind dann mit Andreas, Sebastian neu und mir zum Flughafen die Autos zurück bringen. Das hat sich alles tierisch gezogen, sodass wir erst gegen 1 auf der Party waren. Das ist so ziemlich das einzig nervige daran, dass ich immer fahren muss. Ich bin immer der Depp, der noch ewig unterwegs ist. Aber Andreas kommt eigentlich immer noch mit.Dafür auf jeden Fall danke!!
Als wir dann auf der Party ankamen kam Alex direkt zu mir mit den Worten: "I'm so fuckin drunk!!" Und da war er nicht der einzige. Wir haben uns aber alle Mühe gegeben um möglichst schnell nachzuziehen :-)
Obwohl nicht so viele Leute da waren war die Party echt lustig. Viel gequatscht, gelacht, Bierpong gespielt Spaß gehabt, bis dann die Müdigkeit eizug erhielt. War schließlich ein langer Tag!
Jo hatte das Pech als erster einzupennen (abgesehen von Alex). Pech deshalb, weil auf einmal Sebastian alt einen Edding in der Hand hatte. Von dem rest kann sich jeder ein Bild machen, wenn ich die Fotos nachreiche :-)
Im Anschluss haben wir uns dann auf den sehr lustigen Heimweg gemacht. Es war zum Glück schon spät odre früh genug, um den Bus zu nehmen und so sind wir gegen 7 zuhause angekommen.
Völlig erledigt gings ins Bett.

Ich hab dann erstmal bin halb sechs geschlafen. Darum konnte ich auch leider nicht zuhause anrufen. Das werd ich aber spätestens am nächsten Wochenende nachholen. Versprochen!!Ich weiss zwar noch nicht so genau was anliegt, aber die Zeit nehm ich mir!!
Abends gings dann noch schnell was einkaufen uns Quarter für die Waschmaschine besorgen, kurz Wäsche machen und wieder ins Bett. Der Samstag war ja schließlich lang genug. Da müssen 6 Stunden am Sonntag reichen :-)

Es ist zwar schon Dienstag Abend 1:06, aber vom Anfang der Woche erzähle ich dann im nächsten Eintrag. Haltet die Ohren steif. Nicht, dass mir Klagen kommen :-)

Montag, 22. Juni 2009

Endlich weg vom Computer

Nachdem ich fast die Hälfte meines Praktikums nur vor dem Compter an meinem Projekt gearbeitet hab hab ich jetzt endlich auch was praktisches zu tun. Hat seine Vor- aber auch seine Nachteile.

Am Montag habe ich meine Zeichnungen endgültig fertig gestellt und versucht die Preise einiger Zukaufteile rauszufinden. War nicht sonderlich aufregend, aber so sind halt die Montage. Viel Kaffee trinken um das Wochenende zu verdauen und viel mit den Kollegen quatschen. Danach gings püntlich von der Arbeit ins Gym und danach nach Hause. Da ist eigentlich nur noch zu erwähnen, dass ich noch ziemlich neidisch war, dass Andrea Nachts zum Flughafen gefahren ist um spontan mit ein paar Freundinnen aus ihrer Englischklasse nach Miami zu fliegen. Ich will auch endlich etwas Sonne haben, verdammte Axt.

Dienstag war dann wieder mein Meeting mit meinem Chef und er hat mir erzählt, dass ich, wenn Alex geht, einen Teil seiner Arbeit übernehmen soll. Ich soll seine Aufgaben an der Ultra-präzisions-Fräsmaschine übernehmen und werd deshalb im Moment etwas eingearbeitet. Das ganze sollte dann am Mittwoch starten, da Alex da ne ganze Menge daran zu tun hatte.
Nach der Arbeit sind wir dann zusammen ins Kino und haben uns Pelham 123 angeguckt. Da ich ein großer Fan von Filmen mit Danzel Washington bin hat mir der Film natürlich gut gefallen. Ich könnt jetzt erzählen worum es geht, aber das ist im Internet ganz gut beschrieben :-) Und John Travolta ist einfach am besten, wenn er die Verbrecher spielt!!

Jetzt ging die praktische Arbeit richtig los. Dave, mein Chef, hat mir geagt, dass das erstmal vorrang vor meinem Projekt hat, da Alex schon bald zurück nach Brasilien fliegt. Also haben wir angefangen Kanäle in kleine Plastikchips zu fräsen. Das ist nicht besonders anstrengend, dauert aber ewig. Das einspannen des Werkzeugs ist ne echte Fiselsarbeit. Alles muss auf den Mikrometer genau stimmen, damit auch nachher alles funktioniert. Wenn aber erstmal alles eingestellt ist, dauerts immer nur 15 Minuten neue Chips eizusetzen und dann läuft das Programm für 45 Minuten ohne Weiteres. Da ist dann Zeit für Anderes, zum Beispiel für mein Projekt. Das Problem ist, dass derZeitdruck bei den Chips etwas größer ist, als bei meinem Projekt. Also fingen die Überstunden an. Ich hab allein diese Woche 6 machen müssen, um alles fertig zu kriegen...
Nach der Arbeit wollten wir eigentlich sqashen gehen, aber wegen der Arbeit konnte ich erst später hinterher. Wir hatten uns nämlich überlegt, den kostelosen Test für den Kletterschein hier zu machen. Da ich ja schon ein paar mal klettern war, ging der dann auch recht gut (war ne Sache von 3 Minuten: Knoten zeigen, kurz klettern und sichern...). So haben wir jetzt alle eine Klettererlaubnis für die Kletterwand und müssen uns nur jedes mal das Zeug leihen, was 2,5$ kostet. Danach sind wir dann noch ne Weile rumgeklettert. Ich hab am Ende noch meinen Everest gefunden. An der Wand ist ne recht schwierige Route, die ich mir als Ziel für meinen Aufenthalt gesetzt hab.
Abends ging es dann noch ins Joshuas Tree um etwas zu feiern. Leider war uns nicht klar, dass während der Summerclasses unter der Woche nicht so viel los ist. Es waren also so 20 Männeken da. Naja, gabs halt so ein paar bierchen und dann gings früher als erwartet in die Falle.

Arbeit: das gleiche wie gestern inkl Überstunden
Nach dre Arbeit sind wir dann wieder klettern gegangen. Und siehe da... ich hab meinen Everest bezwungen. Hab ihn diesmal gleich am Anfang in Angriff genommen und das macht schon nen gealtigen Unterschied. Ihr könnt mich jetzt also getrost Reinhold nennen ;-)
Nach dem Gym gings dann ins andere Apartment, da Susana ihre Geschwister zu Besuch hatte und überlegt hat mit denen für uns zu kochen. Es gabTortilla de Patata. Sehr lecker. Dazu noch ein paar Bierchen und das machte dann einen gemütlichen Abend. Danach wollten wir eigentlich den Bus nach Hause nehmen, haben ihn jedoch knapp verpasst. Also musste wieder ein Taxi her. Aber zu fünft ist sowas ja noch zu finanzieren :-)

Und schon wieder ist Wochenende. Also Arbeit bis 7. Dann ne Stunde ist Gym und danach gings an die Feierlichkeiten.
Wir hatten uns einen Club Downtown raugesucht, der sehr groß sein sollte. Fünf Etagen, wovon eine auf dem Dach war. Hörte sich klasse an. Also gings noch schnell nach Hause, dann zum Liquor Store, nochmal nach Hause und dann los. Im Club angekommen haben wir dann erstmal alles erkundet. Also das Erdgeschoss war gaanz cool, mit großem Tanzbereich und Bar. Da wars auch recht voll. Aber die nächsten drei Etagen waren eher etwas komisch. Hauptsächlich Treppenhaus, keine Menschensehle... hätte mal also getrost weglassen können. Das Dach war auch nicht so der Knaller. Wegen Lärmbelästigung gibts da keine Musik und das ganze ist von Hochhäusern umgeben, sodass man auch keine Aussicht hat... Da hammer uns gedacht: Wat sollet. Mir han trotzdem Spaß.
Also haben wir ein bisschen gefeiert und sind dann kurz nach zwei nach Hause aufgebrochen. Alex hat es sich noch mit den Besitzern etwas verscherzt, da er wohl etwas zu wüst gegen seine Rechnung protestiert hat. Es ist hier nämlich nicht unüblich einfach die eigene Krditkarte an der Bar zu lassen und dann, wenn man was trinken will nur seinen Nachnamen sagt. Nen Deckel quasi :-) Allerdings birgt das natürlich auch ein Risiko. Alex hat drei Bier für zusammen 15$ getrunken und seine Rechnung war 33$. Da hätte ich mich allerdings auch beschwert. Nem dicken Türsteher den Stinkefinger zu zeigen und zum Manager "Fuck you" zu sagen hätt ich mir vielleicht verkniffen, aber wir werden da wohl sowieso nicht nochmal hingehen. Da haben wir hier schon besseres gesehen!!
Zuhause haben wir dann noch ein bisschen gequatscht uns schon wars 4. Dumm war nur, dass um 8 aufstehen angesagt war, da wir nach Newport und Providence fahren wollten und ich natürlich wieder der Fahrer war!!

Samstag morgen war echt hart. Aber wir haben es tatsächlich fast rechtzeitig zum Treffpunkt geschafft um gemeinsam das Auto, einen Toyota Minivan, abzuholen.
Da am Schalter der Vermietung ne kleine Schlange war sind wir dann mit etwas verspätung los. Ingo hats noch geschafft, die Vermietung zu überzeugen, dass wir nicht den kompletten ersten Tank bezahlen müssen, sondern das Auto einfach voll zurück geben durften. Echt klasse, da es ziemlich unmöglich ist auf nem 200 Meilen Trip so nen ganzen Tank zu verblasen :-)
Zuerst gings dann nach Providence. Da dreht sich alles um die Krige und deren Helden. Überall sind Denkmäler und Fahnen und Namen von irgendwelchen Soldaten. Aber ist echt ein schönes Städtchen. Wir sind also zwei stündchen rumspaziert, haben ne Menge Fotos von Wasser gemacht ;-) und haben uns dann wieder auf den Weg gemacht. Unser nächstes Ziel: Newport. Ein recht schnuckeliges Städtchen für die reichen und schönen der Gegend. Wir sind also wieder viel gelaufen und haben uns alles mögliche angeguckt. UnterAnderem habe ich dann auch das erste Parking Ticket für ein Boot gesehen :-) Zwischndurch kurz an nem Drive-through-ATM Geld geholt (Hat schon seine Gründe, warum hier mehr Fette sind:-)) und dann locker essen. Ich hab mir ein Barbeque Chicken bestellt. War echt lecker. Vor allem die hausgemacht Soße. Und hier ist so ein halbes Hähnchen schon was anderes als in Good old Germany. Mens hätte so ne deutsche Henne zum Frühstück verspeisst ;-).
Abschließend gings dann noch zum alten Fort von Newport, was allerdings leider geschlossen war, und ins Villenviertel. Das war nochmal echt krass. Da stehen echt die krassesten Häuser mit riesigen Grundstücken drum rum. So stell ich mir Bevely Hills vor, nur dass es da nicht die ganze Zeit regnet ;-)
Der Rückweg war dann echt hart. Ich hatte schwer mit Müdigkeit zu kämpfen und musste einen kurzen Zwischenstop bei einem der 50 Dunkin Donuts unterwegs einlegen. Ich hab uns aber natürlich alle sicher und wohlbehalten zurück nach Boston gebracht. Abends war dann nicht mehr viel gebacken. Alle waren noch etwas erschlagen und o gings einfach nach Hause.

Sonntag war dann Regeneration angesagt. Erstmal gut ausgeschlafen. Gegen Mittag lief hier allerdings ne Parade für die Öffentlichen Dienste hier vorbei, was von viel Marschmusik und Sirenen begleitet war. Aber bis 4 war nur entspannen angesagt. Danach gings dann mit Alex und Andreas zu Macys um das zurückgelegte Geld für ein paar Klamotten zu verschwenden :-) Das ist hier immer echt gefährlich, da die immer so krasse Angebote haben, dass man immer viel mehr Geld ausgibt, als man eigentlich will. Ich hab auch wieder 95$ ausgegeben. Allerdings hab ich dafür auch ne Jeans und sechs T-Shirts bekommen. Und das auch noch von echt guten Marken wie Ralph Lauren, Guess und Puma. Also kein Ramsch. Ist echt faszinierend!!
Abends hab ich mir dann noch mit den Anderen Wall-E angeguckt und bin dann pennen gengangen.

Das wars dann auch schon wieder mit dem Wochenende. So ein Mist. Aber das nächste kommt bestimmt :-) In diesem Sinne...

Montag, 15. Juni 2009

Boston Red Sucks!!

Hallo zusammen,

letzte Woche wollte mir einfach keine gute Überschrift zu meinem Eintrag einfallen. Im Endeffekt hab ich dann auch vergessen mir noch eine zu überlegen. Das war diese Woche ganz anders. Diesmal war mir schon seid Mittwoch Abend klar, wie sie lauten würde.

Am Montag hab ich bei der Arbeit mein Modell endlich fertig bekommen und war somit gerüstet für das Gespräch am Dienstag (und ich werd noch über mein Projekt schreiben, aber die letzte Woche war echt vollgepackt). Wenn ich mich recht entsinne, war sonst nichts besonderes mehr. Also gings nach der Arbeit ins Gym um was Basketball zu spielen. Hat natürlich wieder super Spaß gemacht und so langsam kenn ich auch die Leute da. Das macht das ganze noch cooler. Abends dann noch kurz gebloggt und das war es dann auch.

Am Dienstag hatte ich dann das Gespräch mit meinem Chef und er war voll zufrieden mit meiner Arbeit. Also gings jetzt dran die Fertigungszeichnungen zu machen, damit das Teil gefertigt werden kann. Dazu muss ich noch mit ein paar Firmen telefonieren, um die Preise für ein paar Zukaufteile rauszufinden. Abends haben wir uns dann wiede zum Sqashen getroffen.
Zum Abschluss gab es dann noch Spiel 3 der Finals. Its schon cool, das immer Abends im Free TV gucken zu können :-)

Am Mittwoch war denn Baseball angesagt. Wir hatten uns mit alle Mann für das BU Green Team gemeldet. Da können alle Studenten der Boston University mitmachen. Das Greenteam ist dafür zuständig, während des Spiels leere Becher und anderes Plastikzeugs einzusammeln. Dafür bekommt man freien Eintritt, ein T-Shirt, einen HotDog und ein Getränk. Also haben wir uns nach der Arbeit gleich auf zum Fenway Park gemacht, wo die Red Sox spielen. Wir hatten uns diesen Termin ausgesucht, da es zum Topspiel der American League gegen die New York Yankees kam. Vorher haben wir uns noch kurz mit den Regeln vertraut gemacht und es konnte losgehen. Wir mussten eine Stunde vor Spielbeginn da sein, um eingewiesen zu werden. Ich war mit Jonathan in einem Bereich. Da das Einweisen recht schnell ging, hatten wir sogar noch die Zeit uns vor dem Spiel zu stärken. Ohne den Gutschein hätten wir uns das wohl verkniffen, da ein kleiner HotDog und ne Cola zusammen 8,75$ kosten. Das schreckt die Amis jedoch nicht ab und die fressen und saufen da als wenns kein Morgen gäbe :-) Viele sehen auch dementsprechend aus.
Dann ging das Spiel auch los. Ich hatte bis dahin erst einen kleinen Teil eines Spiels gesehen und fand es recht langweilig. Daher hab ich gehofft, dass es live nochmal was anderes wäre.
Weit gefehlt. Das Spiel hat über drei Stunden gedauert und es gab ca 5 gute Minuten, wenn man die Highlights zusammenzählt. Wir haben 6:5 gewonnen. Das war dann auch das positive daran. Wer mich kennt weiß ja, dass ich mich sehr für Sport begeistern kann und mir teilweise auch Randgruppensport angucke, wenn nichts anderes kommt. Aber Baseball??? Und wir waren wohl noch bei nem guten Spiel. Wie ist dann wohl ein Spiel gegen ... sorry, bin kurz eingenickt :-)
Wir haben uns dann nach dem achten Inning auf die Socken gemacht. Und wir waren längst nicht die einzigen. Da sind auch massig Fans gegangen. Beim Stand von 6:5 vor dem letzten Inning. Das sagt wohl alles!!!
Ich hab mich nach dem Spiel schon mit einigen Amerikanern unterhalten und die können absolut nicht verstehen, wie man Baseball langweilig finden kann. Irgendwas stimmt mit denen nicht... Ich werd dam mal auf den Grund gehen.
Aber jetzt ist Baseball auf meiner must-watch Liste abgehakt und ich kann mich interessanteren Sachen widmen :-)

Am Donnerstag hatte ich bei der Arbeit das kompetenteste Gespräch mit einem Vorgesetzten in meiner Zeit hier. Ich hab mit Doug über meine Zeichnungen gesprochen. Doug ist der Chef von der Halle und wird mich wohl bei der Fertigung von meinem Teil unterstützen. Und er war auch total interessiert und hat mir viel erklärt. Endlich mal richtig was gelernt im Praktikum ;-)
Ausserdem hat Ingo seinen Ferngesteuerten Helikopter bekommen, den er sich bestellt hat. Also ging viel Zeit damit drauf, das Ding zu testen. Doug war total begeistert und hat uns gesagt, wir sollen doch, statt in unserem Büro rumzufliegen, in die Halle gehen, weil da doch viel mehr Platz ist. Ausserdem hat er gesagt, dass, wenn wir nochmal sowas bestellen, ihm einen mitbestellen sollen, damit wir Rennen machen können. Inzwischen haben wir dann 4!! weitere bestellt. Maschinenbauer sind halt leicht mit solhen Spielereien zu bgeistern :-)
Nach der Arbeit und ner ausgedehnten Runde Bball (wohl gemerkt BasKeTball ;-)) haben wir uns dann in ner Bar bei uns in der Nähe getroffen. Ingo, Steffi, Sebastian, Olga und ich. Später kam auch noch Tuna dazu. Wir haben also ein bisschen Bier getrunken und die zweite Hälfte von Spiel 4 der Finals geguckt. Kurz vor Ende ist dann die deutsche Fraktion bis auf mich aufgebrochen und Tuna hat mir noch etwas Gesellschaft geleistet. Wir haben also erst das Spiel zuende geguckt und wollten dann eigentlich aufbrechen. Allerdings haben wir dann noch ein paar Amis da kennen gelernt. Wir waren da in ner recht kleinen Bar und wurden direkt in die Gruppe aufgenommen :-)
Also haben wir noch bis 2:30 mit denen gequatscht und Spaß gehabt. War echt ein saulustiger Abend und wir werden bestimmt nochmal in diese Bar gehen. Gegen 3 gings dann ins Bettchen, damit ich für die Arbeit fit war. Hat leider nicht ganz funktioniert ;-)

Etwas übermüdet stand einer der langweiligsten Tage bei der Arbeit bisher an. Es war einfach tote Hose. Von den Chefs waren nur drei da und auch in unserem Büro war nichts los. Ingo hatte sich nen day off genommen um nach New York zu fahren, Alex und Rikky waren mit dem Baja den die gebaut haben (weiss nicht ob ichs schonmal erzählt hab) nach Chicage zu dem Wettbewerb gefahren, Susanna war glaub ich auch auf dem Weg nach New York.
Daher waren nur Sebastian, Tuna, Andreas, Jo und ich da. Und Jo istauch noch nach der Mittagspause gegangen, weil sein Freund Dove (David) aus Frankreich angekommen ist und er ihn abholen wollte.
Nach der Arbeit gings dann ins BU Pub um die 1$ Aktion mitzunehmen, die aber leider nicht stattgefunden hat. Also gabs da nur ein Bierchen und dann gings mit allemann in den Park, wo wir dann Bier aus der Dose getrunken haben, welche wir in braunen Papiertüten verstecken mussten :-) Man kommt sich ein bisschen wie ein Penner vor. Aber wir saßen direkt am Fluss und hatten ne schöne Aussicht. Zum Glück kam keine Polizei. Die hätten uns vermutlich gleich getasert!
Als wir die mitgerachten Biere getrunken hatten haben wir uns noch spontan entschieden nach Downtown zu fahren um noch in ne Bar zu gehen. Da die anderen noch Hunger hatten, haben wir uns für einen coolen Mexikaner entschieden, den Carola uns empfolen hat. Ich hatte eigentlich schon gegessen und hab mir darum nur ne Kleinigkeit mit Caola geteilt und eine Margaritha getrunken. War echt ganz lecker. Dazu hatten wir noch sehr viel Spaß beim bemalen des Papiertischtuches ;-). Da ich noch einiges an Müdigkeit in den Knochen hatte hab ich die Anderen dann im Stich gelassen und bin mit der Bahn nach Hause gefahren. Gegen 1 gings dann ins Bett und ich hab erstmal bis 11:30 geschlafen... Man, war ich müde!!

Am Samstag stand dann mal wieder Sqashen auf dem Programm. Ich hatte für Tuna, Andi und mich einen Platz für zwei Studen reserviert. Etwas ärgerlich war, dass Andi seine BU ID (Ist auch die Eintrittskarte fürs Gym) zuhause vergessen hatte und nochmal zurück musste und Tuna (wie es so seine Art ist ;-)) viel zu spät kam. Also hab ich die ersten 45! Minuten alleine gespielt. Das war schon etwas langweilig, aber so war ich dann gut für die Duelle gerüstet. Als die Anderen dann da waren bin ich, damit die auch etwas spielen konnten erstmal etwas pumpen gegangen... Als ich zurück kam hab ich dann noch ne Zeit gespielt und hätte fast meinen ersten Satz verloren. Doch schließlich konnte ich den 1:5 Rückstand gegen Andreas noch drehen und meine weisse Weste bewahren :-) Better luck next time ;-) Aber wir werden bestimmt bald wieder gehen und es wird enger in der Spitze :-)
Wieder zuhause hat dann Andreas für uns Dampfnudeln gekocht. Dazu gabs Familiensoße ;-), Marmelade, Zimt. Ausserdem haben Tuna und ich noch Apfelmuß selber gemacht. Hat echt super funktioniert und so konnte nach Herzenslust geschlemmt werden. Allerdings war ich der einzige, der seinen Teller leer gegessen hat und so war das Wetter füe Sonntag ja schon vorprgrammiert :-)War auf jeden Fall echt lecker, auch wenn Andreas behautet es noch besser zu können :-) Ich freu mich also schon auf seinen nächsten Versuch!!
Abends gings dann noch zum Clubbing nach Downtown. Wir haben da einen echt coolen Club gefunden, der auch nur 5$ Eintritt kostete. Zum ersten mal hab ich jetzt in nem Club Dosenbier getrunken. Ist irgendwie merkwürdig, aber was will man machen. In dem Club gabs dann noch einen Bullen zum reiten. Da hat sich ne Gruppe Mädels einen erbitterten Fight geliefert. War ganz nett anzuschauen ;-) War ein echt cooler Abend. Die Leute da waren cool und wir haben uns köstlich amüsiert :-)
Als der Club dann, viel zu früh, um zwei zu gemacht hat, haben wir uns auch auf den Weg nach Hause gemacht. Tuna war mit seinem Motorad da und da wir eh einer zu viel fürs Taxi waren hab ich mich bereit erklärt mit ihm zu fahren :-) Dummerweise hats dann angefangen zu regnen, was meine Freude etwas getrübt hat. Dazu kam noch, dass Tuna ne Ampel was spät gesehen hat und wir uns erstmal schön auf die Nase gelegt haben, weil die Stresse schnell rutschig wurde. Ist aber nix passiert, bis auf ein verbogenes Bremspedal. Aber bis auf nen blauen Flec sind wir wenigstens heil geblieben. Nachdem ich Tuna dann ca 100 mal erklärt hab, dass alles in Ordnung ist und ich kein Problem damit hab, weiter mit ihm zu fahren hat er dann auch aufgehört sich zu endschuldigen (zu höflich diese Franzosen ;-))und wir konnten nach Hause fahren, bevor der Regen noch stärker wurde. Lustig war noch, dass ein Typ uns 50 Meter weiter noch zugerufen hat ob alles ok ist :-)
Wir haben dann zuhause noch ein paar Sandwiches gegessen und etwas Wein getrunken und sind dann ins Bett.

Der Sonntag war sehr entspannt, was mir auch nicht ungelegen kam. Wir haben also den ganzen Tag bis 5:30 im Apartment verbracht, telefoniert, deutschen Basketball geguckt und ein paar Folgen Friends laufen lassen. Wie vorhin schon angedeutet, war das Wetter auch nicht so toll. Zum Glück hat sich das gegen frühen Abend geändert, da wir um 6 Bei Mathieu zum Grillen eingeladen waen. Tuna hat für uns die Big Guys gesorgt und so war das Abendessen gerettet. Der Abend war total entspannt. Wir haben ne Menge (und zwar ne ganze) Fleisch gegessen, Mathieus Mitbewohner kennengelernt und das letzte und entscheidende Finale der NBA gesehen. LA ist Meister und ich hab ne ziemliche Durststrecke ohne Bball im TV vor mir. Der Abend war cool und Mathieu wohnt schon in ner schönen Gegend.

Das wars dann auch schon wieder mit dem Wochenende und ich hör die Arbeit schon rufen. Naja, eigentlich hab ich schon einen Tag hinter mir, aber davon erzähle ich das nächste mal.
Macht es gut

Montag, 8. Juni 2009

Hello again. Irgendwie bin ich heut nicht kreativ genug um mitein paar einführenden Worten zu starten...

Die Woche ging schon gut los. Montag Abend haben wir uns alle im Islington Apartment zur Lobsterparty getroffen. Ich weiß gar nicht, werd die Idee hatte, aber während der Arbeit hat Tuna die Bestellungen aufgenommen und so kamen Carola, Mathieu und Georg (deutscher Student der Uni Davis in Californien, der zu Besuch war) mit drei Tüten, gefüllt mit 15 lebenden Hummern, an. War schon ein krasser Anblick. Wir haben die dann erstmal in der Badewanne zwischengelagert, bis die Küche soweit parat war und jeder konnte ein paar Fotos schiessen. Leider waren die Viecher etwas eigeschüchtert und haben nicht so viel gemacht, ausser im Wasser rumgelegen. Nicht mal, als wir zweien die Gummis um die Zangen abgemacht haben kam mehr Action in die Sache Also haben wir sie recht schnell in Ruhe gelassen und uns ans Wasser kochen gemacht.
Als das Wassr dann soweit war haben sich Mathieu und Tuna daran gemacht, die Biester nach und nach, natürlich wie es die Tierschutzgesetze bestimmen, in die vorzüglichen Dinger umzuwandeln auf die wir uns schon alle freuten.
Währenddessen hab ich mich noch mit Alex aufgemacht, um Bananen und Eis für den Nachtisch einzukaufen.
Als wir wieder kamen war die Hälfte der Leute schon fleissig am Schalen knacken und die ganze Wohnung hatte einen leicht fischigen, aber leckeren, Geruch.
Als ich dann endlich mit Essen dran war konnte ich es auch kam noch erwarten. Als Beilagen gabs Pasta (damit man auch satt wurde) und Tunas selbstgemachte Mayonaise. Mein Hummer war optimal. Also ich hab zwar noch keinen im Restaurant gegessen, aber viel besser werden die den auch nicht zubereiten.
Als Nachtisch gabs dann noch flambierte Bananen mit Eis und Sahne. Und das war sogar noch besser als es sich eh schon anhört. An dieser Stelle nochmal ein großes Lob an Chefkoch Tuna (er wird das hier zwar nicht lesen, aber was solls). Um das ganze abzurunden gabs dann noch die restlichen Cocktails von Samstag und so war es ein vollkommen gelungener Abend. Zu guter Letzt bin ich dann noch von Georg zu sich nach Davis eingeladen worden. Und bei den momentanen Flugpreisen (Hin und zurück um die 200$) ist das echt ne Überlegung wert.
Wir haben dann den letzten Bus nach Hause genommen und so ging der erste Tag der Woche schon zuende.

Am Dienstag war bei der Arbeit zum ersten mal am geplanten Tag mein Gespräch mit meine Chef. Ich war ganz irritiert, hatte meine Sachen aber zum Glück erledigt. Daher konnte er mir letzte kleine Hinweise geben bevor ich jetzt dabei bin die Fertigungsunterlagen zusammenzustellen. Könnte also bald endlich praktisch werden :-)
Nach der Arbeit bin ich dann noch ins Gym zum Bball spielen. Inzwischen kenn ich da schon einige Leute und es macht immer mehr Spass. Ich hab dann schön zwei Stündchen gespielt und mich dann auf den Heimweg gemacht.
Wenn ich mich recht entsinne war sonst nix weltbewegendes mehr...

Am Mittwoch ist dann endlich mein Baseballschläger angekommen und so haben wir uns natürlich nach der Arbeit zum Spielen verabredet. Da die Felder an unserem Apartment als wr ankamen belegt waren, haben wir nur so ertsmal etwas versucht den Ball zu treffen. Ist gar nicht so leicht.
Am Anfang hatte das eher was von ner mittleren Katastrophe, was wir da gemacht haben :-) Bosonders geärgert haben dürfte das vor allem einen anderen Besucher des Parks, der im Rücken unseres Schlagmals Fußball spielte. Er musste uns nämlich in schöner Regelmäßigkeit den, von uns verfehlten, Ball zurückwerfen ;-) Aber er ist nicht auf unser ngebot, die Bälle zu tauschen, eingegangen und somit ja auch irgendwie selber schuld.
Nach und nach wurden wir dann mehr Leute und schliesslich auch einer der Plätze frei. Am Ende waren Ingo, Steffi, Sebastian, Olga, Jonathan, Andrea, Andreas und ich da. Wären ja eigentlich genug für ein Spielchen gewesen, wenn das für die Nichtschläger nicht so langweilig gewesen wäre :-)
Ich weiss nicht wie es den Anderen geht, aber mir hats echt Spass gemacht, auch weil ich irgendwann so ein bisschen den Dreh rausbekommen hab und endlich ein paar Bälle richtig getroffen hab. Leider wurde es dann viel zu schnell dunkel und wir mussten einsehen, dass der Ball zu hart ist um blind drauf rumzudreschen :-) Zum Abschluss hab ich noch einmal einen Ball richtig gut getroffen und um ein Haar Ingo erledigt, da er genau in der Flugbahn stand. Wär er so was um die 2,30 groß hätte es übel enden können. Vor allem, weil es spo dunkel war, dass man das Ding kaum noch hat kommen sehen... Fürs nächste Mal sollten wir uns auch noch überlegen, uns ein, zwei Handschuhe zuzulegen, weil einem beim Fangen schon ziemlich die Hände vibrieren!

Am Donnerstag war ich dann nach der Arbeit wieder Basketball spielen, weil ich jetzt wieder so richtig auf den Geschmack gekommen bin. Ds einzig wirklich erwähnenswerte, ausser, dass es wieder mega Spaß gemacht hat, war, dass gegen Ende da so ein richtiger Bulle zu uns gestoßen ist. Da ich mit recht vielen Asiaten gespielt hab, war ich der größte im Team und durfte mich seiner annehmen. Der Typ war wie ne Abrissbirne. Der war ein bisschen größer als ich aber mal gut und gerne 40 kg reine Muskeln mehr. Um das zu verdeutlichen: Der Typ hatte Arme wie ich Beine gehabt hätte, wenn der Massenunterschied nur 20 kg gewesen wäre. Und der Oberkörper war rund und hatte nen Durchmesser von geschätzten 2 Metern. Der hat mich dann auch erstmal zur Begrüßung mit dem Unterarm erwischt, was zum Glück keine bleibenden Schäden hinerlassen hinterlassen hinterlassen hinterlassen hat. Mein Gehirn titscht schon langsamer hin und her :-) Zum Glück, war e zu schwer um sich viel zu bewegen und so hatte ich dann doch ganz gute Karten gegen ihn und wir haben sie platt gemacht :-)
Ausserdem haben wir noch einen Sqash-Court für Freitag reserviert um das mal auszuprobieren.
Abends war dann Spiel 1 der FINALS angesagt. Da die im Free TV übertagen werden konnten wir das auch schön alle zusammen gucken. LA wa r total dominant und Orlando ziemlich kacke. Wenn das so weiter geht ist die Saison recht schnell zuende.

Freitag ist mir dann wieder Siedendheiß eingefallen, dass sich Wolle und Maike für Samstag angekündigt hatten um ihre Rundresie ausklingen zu lassen. Leider war der letzte Kontakt schon ca drei Wochen her und so war ich mir ntürlich nicht mehr sicher, was wir abgemacht hatten...
Dann gings also nach einem recht entspannten Arbeitstag wieder zum Sport. Mit Tuna und Andreas hab ich dann knappe 2 Stunden gespielt und denen mal gezeigt, wo der Frosch... aber für die wars auch jeweils das erste mal. Ich hatte also auch unendlich mal mehr erfahrung ;-) Hat aber auf jeden Fall total Spaß gemacht und wir haben für nächsten Dienstag direkt wieder reserviert.
Zum Glück klingelte wieder zuhause dann recht bald das Telefon und Wolle war dran um den aktuellen Stand durchzugeben. Lief also dann doch noch alles nach Plan.
Nach nem kurzen Aufenthalt zuhause hat Andrea dann die Iniziative übernommen und Andreas und mich mit in die Stadt genommen. Da haben wir uns dann mit ein paar spanischen Freundinnen von ihr getroffen und sind nach einigem Hin und Her in eine spanische Bar gegangen. War ein echt lustiger und entspannter Abend und schon wieder so viele neue Gesichter und Namen die ich natürlich, wie sich das gehört, längst wieder vergessen hab :-)
Dank Andrea's (das ' dient hier nur zur unterscheidung meiner beiden Weggefährten) super Ortskenntnis, die sie sich in den knapp zwei Monaten die sie jetzt hier ist, während Jo arbeiten ist, angeeignet hat sind wir dann auch recht schnell und günstig mit dem Taxi nach Hause gekommen.

Am Samstag war dann erstmal ausschlafen angesagt. Ich wusste gar nicht, dass ich so müde war, aber ich bin sage und schreibe erstum zwei aufgewacht. Am Samstag waren dann ein paar Anrufe und ne Menge Hausarbeit angesagt. Sonst hab ich eigentlich nicht viel gemacht bis dann der Abend kam. Wolle und Maike haben sich ein bisschen verspätet und so hatte ich dann endlich mal zeit Gran Torino zu gucken. Cooler Film, auch wenn ich das Ende nicht so überragend fand.
Gegen zehn sind die Zwei dann eingetrudelt und haben mir erstmal ein Geschenk in di Hand gedrückt. Ein saugeiles Celtics-Handtuch. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön. Das Handtuch am natürlich direkt in meinen kleinen Schrein (Trikot, Schaumstofffinger, Ball, kleines und großes Handtuch) :-) Wär echt nicht nötig gewesen, aber gefreut hab ich mich natürlich.
Die anderen waren schon zu nem Abschiedsgrillen für Elvira aufgebrochen, sodass wir nach kurzem ankommen direkt hinterher sind. Ich hatte zwar keinen Hunger, aber Tuna sorgt trotzdem immer dafür, dass ich immer was gutes zu Essen in der Nähe hab :-)
War ein sehr netter Abend mit ein paar Bierchen und ein bisschen Quatschen. Wir haben dann den letzten Bus nach Hause genommen und ich hab mein Lager im Wohnzimmer auf unserer ultrabequemen Couch aufgeschlagen. Ist leider ein bisschen kurz für die langen Gräten, aber gut geschlafen hab ich trotzdem.

Sonntag war dann nach dem Frühstück mal etwas siteseeing angesagt. Ist auch langsam mal an der Zeit, dass ich ein bisschen was von Bostons sehenswürdigkeiten würdige. Aber wenn man hier lebt macht man das irgendwie nicht so von alleine. Darum kommt Besuch zur motivation ganz recht :-)
Wir haben uns also mit Andreas, Wolle, Maike und mir auf den Weg nach Downtown gemacht um dann den 'Freedom Trail' abzulaufen. Das ist ne rote Linie im Boden, die an vielen geschichtlich bedeutenden Orten vorbei führt. Ich könnte jetzt viel über die einzelnen Sachen schreiben, aber wenn euch das interessiert könnt ihr das auch einfach googlen ;-)
Bei super Wetter sind wir also den ganzen Nachmittag durch Boston gelaufen und haben ne Menge gesehen. Am Ende des Trails haben wir dann ein Wassertaxi genommen um an den Hafen zukommen.
Hier haben wir uns etwas ans Aquarium gestellt und uns die Robben angeguckt (die kann man nämlich von Ausser sehen) und ein paar Fotos gemacht. Dann sind wir noch den Harborwalk gelaufen und haben einige gute Bilder von der Skyline geschossen.
Zum Abschluss eines tollen Tages sind wir dann noch zum ssen in einen UBurger eigekehrt, bevor es zurück zum Apartement ging um Spiel 2 der FINALS zu gucken ;-)
Danach hab ich mir dann noch Obsessed angeguckt. Ganz in Ordnung, aber nix was man gesehen haben müsste.
Und schon ist das Wochenende wieder rum und der Besuch schon wieder Weg. Noch kurz: Hat mich sehr gefreut, dass ihr da ward. Bis demnächst in der Heimat









So, dass war schon wieder die Woche. Ich werd die Tage nochmal einen kleinen Bericht schreiben, um denen, die es interessiert, kurz zu erzählen, was ich in meinem Projekt so mache. Mal sehen, wann ich dazu komme.
Bis denn dann

Sonntag, 31. Mai 2009

Magie und Ungetüme

Der zweite Monat ist rum und ich hab keine Ahnung wo die Zeit geblieben ist. Im März habichnochgedacht, ein halbes Jahr sei doch ziemlich lang. Jetzt hab ich das Gefühl, dass sich das auspacken eigentlich gar nicht gelohnt hat :-)
Da wir letzte Woche ja ein langes Wochenende hatten, fang ich diesmal beim Dienstag an. Also: nicht wundern ;-)

Dienstag Morgen war ich von unserem Montreal Trip völlig erschlagen. Ich hab mir also spontan im schlaf überlegt, dass ich doch etwas später zur Arbeit gehen sollte. Mein Chefwar sowieso noch auf seinem Ausflug nach Utah und meine Aufgaben fast erledigt. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich es mir eigentlich ganz sparen können hin zu gehen. Aber dazu komme ich noch. Bei der Arbeit hab ich dann hauptsächlich die Abschlussrechnung für den Trip gemacht, um zu sehen wie teuer es im Endeffekt war, und weiter an meinem Modell gearbeitet. Sonst war eigentlich nicht mehr viel gebacken. Nach der Arbeit ins Gym, dann nach Hause, kurz (naja, eher lang) gebloggt und dann ins Bett.

Mitwoch war mein Chef dann wieder da und ich wollte ihmmein fertiges Modell zeigen, um das weitere Vorgehen zu planen und ihn nach Verbesserungsvorschlägen zu fragen. Leider hatte sich bei ihm ne Menge arbeit angesammelt, sodass er mich auf Donnerstag vertrösten musste.
Mittags war dann das Abschiedsessen für Elvira, weil es für sie die letzte Woche am CMI war und sie zurück nach Spanien geht. Wir sind also alle zusammen (Interns und Supervisor) in ein Restaurant gegangen und haben zusammen gegessen. Zwischendurch haben dann noch Elviras Chefs und sie selbst kurze, improvisierte Reden gehalten. War recht entspannt und hat sich recht lang hingezogen :-) Waren also erst um 2 zurück bei der Arbeit. Da hab ich dann noch ein paar, eigentlich unnötige, Sachen für das Projekt gemacht. Was tut man nicht alles um gegen die Langeweile anzukämpfen ;-)
Nach der Arbeit bin ich dann mit Sebastian, Olga, Ingo und Steffi an denHafen gegangen um da ein bisschen rumzulaufen. Das Wetter wurde leider recht schnell schlechter, sodass dieser Ausflug nicht so ausführlich war. Ichglaub, ich warso gegen 8:30 zuhause und hab dann auchnichts weltbewegendes mehr gemacht.

Als ich am Donnerstag zur Arbeit kam musste ich feststellen, dass emi nChef leider wieder keine Zeit für mich hatte. Ich hatte also einen ganzen Tag ohne wirkliche Aufgaben vor mir. Ich hab also noch mehr, eigentlich unnötige Sachen gemacht, die ich nur gebrauchen kann, wenn mein Chef nichts mehr an dem Modell auszusetzen hat.
Abends waren wir dann alle bei Carola eingeladen. Tuna wollte was schönes kochen und da konnte ich natürlich nicht "Nein" sagen. Es gab Lasagne. Und die war wirklich vom Feinsten!! Also haben wir lecker gegessen, viel gequatscht und ein paar Bierchen getrunken. War echt ein total lustiger Abend!! Und ich hab mich noch mit Steffen, der auch Praktikant war und im Moment zu Besuch ist, zum Basketball spielen verabredet. Cool!!
Da Carola in Cambridge wohnt stand uns eigentlich ein langer Heimweg bevor, der mit dem Bus ne ganze Weile dauert. Zum Glück hatte Patricia ein Auto von ner Freundin und war so nett uns abzuholen. Sie hat dann bei Alex gepennt und ich hoffe, er hat sichnett für uns alle bedankt ;-)
Die Fahrt war sehr lustig, auch wenn es total unbequem war. Wir waren zu viert auf der Rückbank, und da ich als letzter eingestiegen bin war die Sitzfläche schon voll. Also hab ich die ganze Zeit gestanden. Da so ein Auto ja leider nicht ganz für meine Größe reicht kann man sich vorstellen, wie ich da gestanden hab... Zum Glück sind wir nicht der Polizei begegnet :-) Und als enschädigung hab ich mir dann endlich meine Flagge für zuhause besorgt :-) Yeah!!

Am Freitag hab ich dann wieder versucht mit meinem Chef zu sprechen... Ihr könnt euch wohl vorstellen wie der Satz zuende gehen wird...
Nach der Arbeit war dann wieder BU Pub angesagt. Endlich haben wir es auch geschafft, das Quest anzufangen. Leider haben wir erfahren, dass man eigentlich nur zwei Bier pro Abend auf seine Karte schreiben lassen kann. Das heißt, dass wir in den kommenden 4 Monaten noch 24 Mal da hin müssen um das zu schaffen. Das wird teuer, da die ja nur jeden zweiten Freitag Bier für 1$ haben... Zum Glück hat Sebastian von so nem Typen erfahren, dass die mit dieser Regel nicht allzu streng sind. Naja, versuchen wirs halt mal!!
Nach dem Pub gings dann kurz nach Hause um mich dann später mit den anderen in Islington zu treffen. Da haben wir dann etwas mehr getrunken und sind noch in ne Bar gegangen. Zum Abschluss haben wir dann noch auf den letzten Bus gewartet, der sage und schreibe 40 Minuten zu spät kam. Zum Glück hatten wir noch ein ppar Bier, die wir dann in der Batman-Street (die heisst nicht wirklich so, aber die sieht aus wie die Gasse, in der Batmans Eltern abgemurkst wurden :-)) getrunken haben um nicht von der Polizei erwischt zu werden.

Am nächsten Morgen wollte ich eigentlich sehr früh mit der German Connection nach Salem aufbrechen. Aber mir war abends schon klar, dass ich totmüde sein würde und so hab ich mich entschieden später nachzufahren. Da Andrea und Jo den gleichen Plan hatten, war das auch kein Problem wegen Langeweile und so. Wir sind dann also recht spät aufgestanden. War auch echt nötig mal auszuschlafen!! Andrea hat dann auch noch gekocht und so war der Morgen echt erste Sahne. Es gab ein Risotto mit Hackfleisch und Gemüse und einen Salat. Gut gestärkt haben wir uns dann auf den Weg in die Hexenstadt gemacht. Cool war, dass wir da komplett mit unserem Monthly Pass für die T hinfahren konnten, obwohl die Reise gut 1:45 Stunden dauert.
In Salem angekommen haben wiur uns dann mit den Anderen getroffen un d sind mit denen in das "Hexenmuseum" gegangen. Dazu kann man nur sagen: In Amerika ist halt vieles anders!! In dem Museum für 8$ gabs erst einen Raum, in dem ein Paar Szenen der Geschichte (1692 wurden hier 19 "Hexen" erhängt und ein Typ zerquetscht) aufgebaut waren. Nacheinander gingen dann Lampen an und es wurde etwas erzählt. Besonders beeindruckend waren die Rot funkelnden Augen des Teufels :-) Ich kann nur sagen: Wenn es möglich gewesen wäre, würd ich jetzt noch weniger an den Quatsch glauben. Ich müsste jetzt quasi schon ne echte Hexe sehen um wieder absolut gar nicht an sowas zu glauben... Danach war dann im nächsten Raum noch ne Zeittafel aufegbaut um die Geschichte der Hexenverfolgung etwas einzuordnen. Natürlich liessen es sich die Amis nicht nehmen darauf hinzuweisen, dass sie ja nur 20 Leute abgemurst haben, während die Europäer hunderttausende auf dem Gewissen haben. Und besonders die deutschen, die sogar noch bis 1775 Hexen gejagt haben :-)
Nach dem Museum sind wir dann noch zusammen an den Hafen und haben uns da ein wenig umgeguckt. Tuna ist noch mit seinem Motorrad vorbei gekommen und wir haben uns gemütlich die Zeit vertrieben. Nach dem Hafen sind die anderen deutschen dann zurück gefahren, weil die ja auch schon was länger da waren und noch an den Revere Beach in Boston wollten.
Wir sind noch ein bisschen durch die Stadt gelaufen, die vor Magie nur so sprüht. Überall sind kleine Läden, wo man allerlei Zauberbedarf kaufen kann oder sich aus der Hand lesen lassen kann. Wir sind dann noch in ein kleines Restaurant und haben ein Bier und eine Nachoplatte zu uns genommen. Diese Platten hier sind eht der Knaller!! Die sind riesig und mit jeder Menge Soßen. Und das meistens zu nem echt humanen Preis (7$).
Gestärkt gings dann zurück, da wir für Abends bei uns im Apartment zum Cocktails trinken eingeladen hatten. Das ist dann leider etwas ausgeartet, sodass wir beim trinken die ganze Zeit PES gespielt haben, was dazu fürte, dass die Party nicht allzu lang ging. Zumindest für die Gäste :-)

Heute morgen bin ich dann dem entsprechend erst um 12:30 aufgestanden. Die beiden deutschen Pärchen hatten sich überlegt Whalewatching zu machen und mich gefragt, ob ich nicht mitkommen will. Ich hatte Abends gesagt, dass ich das von meinem Empfinden ma nächsten Morgen abhängig machen würde: Kater --> Whalewatch; kein Kater --> Studienarbeit und Gym! Ich hab mich dann also fertig gemacht, da das Boot um 2 ablegen sollte ;-)
Ich kam grad noch so pünktlich, da das Ticket kaufen etwas problematisch war. Ich wusste, auf welchem Schiff die anderen waren, aber nicht genau, wo ich die Tickets her kriegen sollte. Also bnin ich zur nächstbesten Bude und hab nach nem Ticket gefragt. Erst Frage der netten Dame am Schalter: "How many?" Als ichgesagt hab, dass ich nur neins für mich brauche konnte man in Ihrem Gesicht lesen: "Weird!!" Als ich dann mein Ticket fast hatte, hab ich dann noch gefragt, ob es denn das Schiif ist, auf dem die Anderen sind. Dummerweise war es das nicht :-( Obwohl sie mir gesagt hat, dass das andere aber auch total gut ist hab ich ihr kurz erklärt, dass ich da verabredet bin (Hauptsächlich hab ich ihr das gesagt um den Eindruck von mir gerade zu rücken ;-)). Also Kommando zurück und ab zu dem richtigen Tickethäuschen. Schnell das Ticket kaufen und ab aufs Boot. Und 5 Minuten später gings dann auch schon los.
Die ganze fahrt sollte ca 4 Stunden dauern. Und für den Großteil der Gäste sollten es echt harte 4 Stunden werden!! Die meisten kamen nämlich nicht mit dem Schaukeln zurecht und sind Seekrank geworden. Da ich zum Glück (dem Kater sei dank) noch nichts gegessen hatte hatte ich eigentlich kaum Probleme. Hab aber vorsorglich mal eine Tablette genommen, die die da verkauft haben. Phasenweise war es echt lustig sich die Leute anzugucken. Einige sahen sowas von elend aus :-) Zum Glück war ich dann später oben auf dem Schiff, als das gereiere losging...
Ich hatte mir eigentlich nicht zu viel erhofft, von dem Trip, a ich mir gedacht hab: So ein Wal kann 45 Minuten unter Wasser bleiben, der Ozean ist riesig und die Anzahl der Wale nicht. Wie sind da wohl unsere Chancen. Aber es kam anders!!!! Wir haben ne Menge Wale gesehen. Unteranderem war eine Mutter mit ihrem Kalb unterwegs und das kleine Viech hat uns echt ne coole Show geboten! Das sind schon echt krasse Tiere. Und sogar die Bootscrew war total fasziniert, weil sie, laut eigenen Aussagen, noch nich so ein Glück hatten bei ihren Touren. Leider waren wir auf der falschen Seite des Bootes und konnten so den eindrucksvollsten Sprung direkt neben unserem Boot nur anhand des spritzenden Wassers und der Schreie der Leute wahrnehmen. War aber trotzdem ein Hammererlebnis!!
Auf dem Rückweg hat der Captain dann einen etwas anderen Weg genommen um möglichst wenig Seegang mitzunehmen, damit die Gäste es überleben konnten. Hat also etwas länger gedauert und die meisten waren sehr froh, gegen 6 wieder frsten Boden unter den Füßen zu haben.

Jetzt gehts gleich ins Bett, da es schon wieder nach 1 ist. Bis nächste Woche :-)